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Der Jahres-Newsletter zeigt Tätigkeitsfelder, Projekte und Schwerpunkte des Unternehmensverbundes VFBB | GABIS | DIAG. Er gibt konkrete Einblicke in die Arbeit der drei Einzelunternehmen rund um die Themen Qualifizierung, Vermittlung, Beschäftigung und Integration sowie das gemeinnützige Engagement des Unternehmensverbundes in seinem Zusammenwirken. Weiterhin erzählen erfolgreich vermittelte Teilnehmende unserer Kurse und Maßnahmen in Interviews über ihren Werdegang. Lesen Sie selbst: Jahres-Newsletter 2019

Zusammen mit ihren Lehrerinnen Birgit Flügel und Corinna Wienke bereitet sich der Kurs gerade intensiv auf die Prüfung zum Hauptschulabschluss vor. Ebenso wie ein weiterer Kurs am VFBB-Standort Ludwigshafen, der von Marina Kavelj unterrichtet wird. Unser Foto zeigt die Speyerer Gruppe. Seit 26. August 2019 sind sie täglich im Unterricht und laut ihren Lehrerinnen mittlerweile zu einer „richtig guten Klasse“ zusammengewachsen. Den Lernstoff haben sie schon geschafft, seit Kurzem sind sie in der Wiederholungs- und Vertiefungsphase. Eigene, unterrichtsfreie Zeit werden die Schüler vom 26. bis 28. Februar zum Selbststudium haben. In der Woche ab 2. März finden schriftliche Prüfungen in Deutsch, Mathematik und Sozialkunde statt, mündliche Prüfungen sind drei Wochen später terminiert. Der Abschluss „Berufsreife“ ist die Eintrittskarte zu einer Ausbildung, im Idealfall ab August 2020.

Wir wünschen unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Speyer und Ludwigshafen viel Erfolg für die bevorstehende Prüfung!

Gleich mehrere Jubiläen trafen zum Jahresübergang 2019/20 beim VFBB e. V. zusammen:

2019 war der Verein 35 Jahre und die Tochtergesellschaft DIAG gGmbH 15 Jahre alt, das renommierte Jungendförderprojekt „Rückenwind“ wurde im zehnten Jahr durchgeführt. Und zum Jahresbeginn 2020 hatte Doris Eberle ihr 15-jähriges Jubiläum als VFBB- und DIAG-Geschäftsführerin, was intern am 23. Januar 2020 bei einem kleinen Umtrunk gefeiert wurde.

Im Vorfeld berichtete Doris Eberle in einem Interview über die letzten 15 Jahre:

:: Frau Eberle: Wie sind Sie zum VFBB e. V. gekommen? Was waren Ihre Beweggründe?
Doris Eberle: Ich war bis Ende 2004 bei der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Zweibrücken beschäftigt. In diesem Zusammenhang gab es Berührungspunkte mit dem VFBB e. V. und dem damaligen Vorstand Kurt Waas. Im Sommer 2004 war ich beim 20-jährigen Vereinsjubiläum, das mit einem Sommerfest gefeiert wurde, in Speyer - eigentlich nur stellvertretend für meinen damaligen Chef, der verhindert war. Danach habe ich die Information erhalten, dass der damalige VFBB-Geschäftsführer ausgeschieden ist und der Verein nun jemanden für die Nachfolge sucht. Nun, mit Beschäftigung und Qualifizierung kannte ich mich aus und ich hatte nur Gutes über den Speyerer Verein gehört. Dazu kam, dass mein Zweibrücker Projekt zum Jahresende 2004 auslief und ich für eine Anschlussperspektive mit entsprechendem Verantwortungsbereich offen war. So trafen unsere Interessen aufeinander und ich kam am 2. Januar 2005 nach Speyer.

BG-Coaching in Germersheim

Mittwoch, 11 Dezember 2019

Chancengleichheit fördern, Bildung und Teilhabe ermöglichen, aktivieren, stabilisieren, integrieren und beschäftigen

Wenn langzeitarbeitslose Menschen sowie Flüchtlinge und Migranten, die Arbeitslosengeld II (SGB II) beziehen, mit anderen zusammen leben und alle eine wechselseitige Verantwortung füreinander übernehmen, bilden sie eine „Bedarfsgemeinschaft“. Am Germersheimer VFBB-Standort werden solche Bedarfsgemeinschaften mit besonderem Unterstützungsbedarf im Auftrag des Jobcenters Landkreis Germersheim seit Anfang 2018 ganzheitlich betreut. Der Fokus liegt dabei auf der nachhaltigen Verbesserung der persönlichen und beruflichen Situation des Einzelnen, wobei das gesamte Familiensystem berücksichtigt und die Kinder - besonders im unterhaltsberechtigten Alter -  mit einbezogen werden. Dieses Projekt trägt dazu bei, die Arbeitsmarktpolitik des Landes Rheinland-Pfalz umzusetzen und wird durch Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds kofinanziert.

Die Coaches schauen zunächst auf den momentanen Zustand. In umfangreichen Gesprächen stellen sie die Ist-Situation fest und ermitteln den Unterstützungsbedarf. Aber bevor die Beteiligten an Lösungen denken können,

Berufliche Zukunft in der Altenpflege dank gezielter Unterstützung

Mannheim, 16. Oktober 2019: Wir treffen eine junge, lebensfrohe Frau, die gerade aus der Mannheimer Akademie für soziale Berufe kommt. Im Rahmen ihrer Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin besucht sie dort den Theorieunterricht. Sie kommt freundlich auf uns zu und begrüßt Annett Fiedler, ihre ehemalige Betreuerin beim VFBB e. V., mit einer herzlichen Umarmung. Man ahnt sofort, dass die beiden viel zusammen gemeistert haben.

Fatimas Weg in Deutschland
Als Fatima 2014 als 23-jährige mit ihrem Ehemann nach Deutschland kam, hatte sie viele Hoffnungen. Neben den Muttersprachen Arabisch und Berbisch spricht sie auch französisch und englisch. Nach einem guten Abitur und begonnenem Jura-Studium in Marokko wollte sie hier zunächst Deutsch lernen, dann ihre Ausbildung fortsetzen und sich beruflich weiter entwickeln. Doch es kam anders: Ihr Ehemann erwartete, dass sie ganztags arbeiten geht, womit er ihre Teilnahme an einem Deutschkurs verhinderte. Sie besaß kein eigenes Konto, einen Aufenthaltstitel hatte sie nur aufgrund ihres Partners, der schon länger als Marokkaner in Deutschland lebte. Erst ab Ende 2015 besuchte sie Integrations- und Sprachkurse, die sie mit B2-Zertifikat abschloss.

Über drei Jahre hinweg hatte Fatima ihre Oma im Heimatland gepflegt, wo es üblich ist, dass ältere Menschen in der Familie leben. Als ihr eine Freundin vorschlägt, sich aufgrund dieser Erfahrungen beruflich in Richtung Altenpflege zu orientieren, erfährt sie zum ersten Mal, dass es in Deutschland Altenpflegeheime und einen entsprechenden Ausbildungsberuf gibt. „Das ist eine gute Idee“, sagt sie sofort.

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