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Erst Teilnehmer, dann Azubi, heute Fachkraft im Wunschberuf

Im Dezember 2020 ruft Philipp Beck in der VFBB-Zentrale an und erzählt, wie es ihm seit 2016 ergangen ist. Wir erinnern uns noch gut an den ehemaligen Teilnehmer, der über „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ Unterstützung erhalten und den Zugang zur Ausbildung gefunden hat. Heute hat er längst seine Passion in der Unterhaltungselektronik gefunden und die Abschlussprüfung zum Einzelhandelskaufmann in der Tasche.

„Ohne die Unterstützung hätte ich heute sicher keine abgeschlossene Ausbildung.“

An seine Zeit beim VFBB e. V. erinnert sich Philipp Beck sehr genau, obwohl sie sehr hart für ihn war. „Vorher hatte ich in meinem Leben so ziemlich alles an die Wand gefahren, ich musste persönliche und gesundheitliche Probleme bewältigen. Mehrere berufliche Wege hatte ich bereits ausprobiert, aber dann abgebrochen“, berichtet er. „Ich erinnere mich sehr gut an die VFBB-Coaches Stephan Brader und Michael Fehn, sie waren menschlich total in Ordnung, aber auch sehr streng.“ Listen mussten geführt und Berichtshefte wöchentlich geschrieben werden. Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit wurden konsequent eingefordert. „Irgendwann habe ich dann erkannt, dass ich genau diese Strenge brauche, damit sich bei mir was ändert“, erzählt er weiter. „Die Idee, einen Beruf im Verkauf zu wählen, war zunächst undenkbar für mich, doch Herr Brader hat mir geraten, es einfach mal auszuprobieren. Dafür bin ich heute noch dankbar.“

„Ich habe erkannt, dass mir die Ausbildung ein besseres Leben ermöglicht.“

Auf den Rat des VFBB-Coaches ließ er sich ein. Philipp kam 2016 zunächst über ein kurzes Probepraktikum, dann über die Einstiegsqualifizierung „Rückenwind“ in ein Speyerer Elektrogeschäft, wo er 2017 in die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann übergegangen ist. „Ich liebe Technik und ich berate gerne Menschen. Privat habe ich anderen schon immer gerne technische Geräte erklärt. Und plötzlich habe ich das den ganzen Tag gemacht und wurde dafür bezahlt.“ Mit dieser Erfahrung konnte er Motivation entwickeln, um die Ausbildung durchzuziehen. Eine geregelte Tagesstruktur, kleine Erfolge und schließlich der Verdienst ließen ihn erkennen: „Ich brauche den Job, er ermöglicht mir ein besseres Leben.“ Im Betrieb lief es immer gut, in der Berufsschule weniger. „Wenn ich im Unterricht war, konnte ich gute Leistungen bringen. Aufgrund meiner

Deutsch B2 + Pflege

Mittwoch, 13 Januar 2021

Jetzt anmelden: Start am 3. Februar 2021 - Durchführung garantiert

Dieser Kurs wird garantiert durchgeführt. Sollte pandemiebedingt kein Präsenzunterricht möglich sein, findet der Kurs im virtuellen Klassenzimmer statt. In diesem Fall erhalten alle Teilnehmenden vorher eine umfassende technische Einweisung.

Es handelt sich hier um einen 'Berufssprachkurs für nichtakademische Gesundheitsberufe' für zugewanderte Personen, die über eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Kranken-, Alten- oder Entbindungspflege oder der Physiotherapie im Heimatland verfügen und sich im deutschen Anerkennungsverfahren befinden. Voraussetzung ist das B1-Sprachniveau. Der erfolgreiche Abschluss dieses Kurses ist Voraussetzung für die deutsche Anerkennung. Weitere Information, Kontakt und Anmeldung

Warum zum VFBB e. V.? Das sagen unsere Teilnehmer.

 200px Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Logo.svg

 

Der VFBB e. V. ist vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) für die Durchführung von Integrationskursen und Berufssprachkursen zugelassen.
 telc language tests web Der VFBB e. V. ist telc lizenziertes Prüfungszentrum

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Es ist an der Zeit, allen Auftraggebern und Partnern für ihr Vertrauen zu danken, unseren Mitgliedern und Förderern für die Unterstützung und allen, mit denen wir täglich in Kontakt stehen, für die konstruktive Zusammenarbeit. Besonders unseren Teilnehmenden, die wir 2020 in Sprachkursen, Projekten und Coachings begleiten durften, wünschen wir weiterhin viel Erfolg für das Erreichen ihrer beruflichen Ziele.

Für Ihre Fragen und Anliegen sind wir an allen VFBB-Standorten zwischen den Feiertagen und dem Jahreswechsel telefonisch, per E-Mail oder digital erreichbar.

Wir wünschen ein frohes Fest und ein gutes neues Jahr, in dem wir Ungewissheit als Inspirationsquelle nutzen, herausragende kreative Lösungen entwickeln und durch Umwege unseren Horizont erweitern können.

„Der Online-Unterricht des VFBB ist sehr gut für mich, weil ich mehr Zeit und keine Kosten habe. Und wir bleiben gesund.“
„Ich bin sehr glücklich, Deutsch lernen zu können, ohne das Haus zu verlassen.“
„Wenn sich die Schulzeiten meiner Kinder ändern, kann ich da sein, wenn sie zu Hause sind.“

Das sind nur einige Rückmeldungen zu unserem virtuellen B2-Kurs. Doch alle Teilnehmenden schätzen die Vorteile digitalen Lernens: Sie haben kein Infektionsrisiko, keine Fahrtzeit, keine Kosten und können das Lernen gut mit dem Familienleben vereinbaren. Auch Erkältungssymptome oder ein Quarantäneaufenthalt können die Teilnahme nicht verhindern.

Ideale Lernform in Corona-Zeiten
Täglich treffen sich 16 Personen aus zehn Herkunftsländern mit ihrer Deutschlehrerin im virtuellen Klassenzimmer für vier Unterrichtseinheiten. „Am Anfang war diese Lernform für alle gewöhnungsbedürftig, erste Unsicherheiten waren natürlich da. Doch jetzt überwiegen die Vorteile deutlich“, berichtet Vera Romanyuk, Sprachlehrerin am Ludwigshafener VFBB-Standort. „Das Video-Konferenzsystem Zoom in Kombination mit der Lernplattform Moodle hat sich als ideale Lernform bewährt.“ VFBB-Dozenten schaffen im Online-Unterricht eine möglichst abwechslungsreiche, lebendige Lernatmosphäre, sodass Sprachschüler*innen aufmerksam und motiviert mitarbeiten. Verschiedene digitale Räume ermöglichen konzentriertes Üben in kleinen Lerngruppen. Gegen Kursende steht die Prüfungsvorbereitung im Mittelpunkt. Im Hinblick auf die weitere coronabedingte Entwicklung gewährleistet diese Unterrichtsform größtmögliche Sicherheit und Kontinuität für Lehrende und Teilnehmende.

Onboarding: Technische Einführung beim VFBB e. V. in Ludwigshafen
In einer Erstveranstaltung - so sehen es die Durchführungsstandards des BAMF vor – erhielten alle Kursteilnehmenden technische Einweisung und Unterstützung. Zoom- und Moodle-App wurden heruntergeladen, Zugangsdaten angelegt, Anmeldevorgänge geübt und digitale Funktionen erklärt. Alle erhielten Bücher und Lernmaterialien für den gesamten Kurs. VFBB-Sprachlehrer*innen bringen nicht nur digitale und interkulturelle Kompetenz mit, sondern sprechen auch mehrere Sprachen. Auf Fragen können sie in Deutsch, Russisch oder Englisch eingehen, was für viele den Start erleichtert.

Virtuell gelten gleiche Regeln wie analog
Sprachkurse, die vom BAMF gefördert werden, erfordern im virtuellen Klassenzimmer gleiche Ablaufregeln wie im Präsenzunterricht, also Pünktlichkeit, Anwesenheitspflicht, -kontrolle und -dokumentation. Doch Lehrkräfte investieren mehr Zeit in die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts, damit Lerninhalte jederzeit verfügbar sind. Ist ein Schüler nicht anwesend, kann er ein Thema leicht nacharbeiten. Mittlerweile ist die Lerngruppe zur eingespielten „digitalen Klasse“ geworden. Beim VFBB e. V. werden vermehrt virtuelle Angebote umgesetzt, denn Online-Sprachkurse und -Coachings sowie digitale Kommunikation bestimmen auch künftig die Weiterbildungslandschaft.

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Der VFBB e. V. ist vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) für die Durchführung von Integrationskursen und Berufssprachkursen zugelassen.
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„Endlich wieder finanziell auf eigenen Beinen stehen“

Morgens um 8.15 Uhr beginnt die Frühschicht für die Betreuungskräfte im Seniorenstift Bürgerhospital der Diakonissen Speyer. Gerlinde Pfisterer ist in der Allgemeinen Sozialen Betreuung als Springerin eingesetzt, das heißt, sie unterstützt überall dort, wo es gerade erforderlich ist. Sie und weitere Betreuungskräfte tragen durch vielfältige Aktivitäten zum Wohlergehen der Senioren bei. Sie erzählen, basteln, spielen gemeinsam oder gehen spazieren. Seit März müssen diese Angebote coronabedingt unter Einhaltung der Hygienerichtlinien erfolgen: Masken tragen, Abstand halten, häufig Händewaschen und desinfizieren bestimmt den Alltag im Pflegeheim. Mit den Bewohnern zu singen ist bis auf Weiteres nicht möglich.
Doch Betreuungskräfte übernehmen unterstützende Angebote, die qualifizierte Pflegekräfte in der Regel nicht leisten können. Gerade in der Pandemie kommt der sozialen Betreuung aufgrund der Besuchseinschränkungen eine besondere Bedeutung zu. Damit der Alltag abwechslungsreich bleibt, bringt Gerlinde Pfisterer gerne eigene Ideen ein, um bei den Bewohnern Erinnerungen an Kindheit, Jugend oder den eigenen Garten zu wecken. Seniorenbetreuung ist für sie eine sinnvolle Arbeit, aus der sie Freude und Anerkennung schöpft.

Jobcenter fördert Wiedereingliederung am Arbeitsmarkt

Nach einer Phase längerer Arbeitslosigkeit, kam sie 2018 als 60-Jährige über das Jobcenter Vorderpfalz-Ludwigshafen zum VFBB e. V. mit dem konkreten Wunsch, als Betreuungskraft zu arbeiten. Die erforderliche Qualifizierung hatte sie bereits 2010 abgelegt. Schon im Juli 2018 konnte VFBB-Betreuerin Cornelia Boksa Frau Pfisterer über Arbeitsgelegenheiten (AGH) erfolgreich ans Diakonissen Seniorenstift Bürgerhospital Speyer vermitteln, wo man ihre Mitarbeit zu schätzen wusste. Seitdem konnten die Beschäftigungsvereinbarungen im Rahmen der Arbeitsgelegenheit mehrfach verlängert werden.

Chance erkannt und genutzt

Als im Juni 2020 eine Betreuerin des Seniorenheims im Mausbergweg ausschied, sah Gerlinde Pfisterer schließlich ihre Chance und fragte im Haus nach einem Arbeitsvertrag. „Ich hatte ja nichts zu verlieren,also traute ich mich“, erklärt sie. „Ende Juni kam der Verantwortliche auf mich zu und fragte:

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